Asbest

Asbest ist ein natürlich vorkommendes Mineral. Es wird in Untertage- oder Übertageminen auch heute noch weltweit abgebaut. Asbest hat hervorragende technische Eigenschaften, wie zum Beispiel hohe Hitzebeständigkeit, widerstandsfähig gegen schwache Säuren und viele Chemikalien und eine hohe gewichtsspezifische Zugfestigkeit. Aus diesen Gründen hat Asbest eine breite Anwendung im Bau- und Industriebereich gefunden.

Bei der Freisetzung von Asbestfasern können diese in die menschliche Lunge gelangen und dadurch die Asbestose auslösen. Deshalb besteht seit 1993 ein Asbestverbot in Deutschland und in der EU seit 2005.

 

Vorkommen von Asbest in Baumaterialien:

In vielen Materialien, die im Baubereich verwendet wurden, sind Asbestfasern enthalten. Hier sind beispielhaft Fliesen- und Fußbodenkleber, Feuerschutzplatten und -türen, Dichtungsbänder, Fußbodenbeläge, Spritzasbest (z. B. Beton- und Stahlkonstruktionen), Rohrisolationen, asbest-haltiger Putz (Brandschutz), Asbestzementprodukte, Verkleidungsplatten, Außenfassaden, Dacheindeckungen, Lacke, Farben, Pappen z. B. in Heizungsnischen und viele mehr zu nennen.

 

Sanierungsarbeiten:

  • Müssen im Vorfeld bei den Aufsichtsbehörden angemeldet werden.
  • Dürfen nur von Firmen mit der nötigen Sach- und Fachkunde durchgeführt werden (siehe TRGS 519).

 

Empfehlungen BBJ:

Bei verdächtigen Materialien sollten Materialproben entnommen und auf Asbest untersucht werden. Nach Asbest-Sanierungsarbeiten sind Freimessungen erforderlich.

 

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